{"id":730,"date":"2014-03-13T11:49:54","date_gmt":"2014-03-13T10:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/femarburg.de\/?page_id=730"},"modified":"2016-01-17T07:18:20","modified_gmt":"2016-01-17T06:18:20","slug":"abstract-zur-arbeit-von-franziska-mcdowall","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/femarburg.de\/?page_id=730","title":{"rendered":"Abstract zur Arbeit von Franziska McDowall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abstract zur Arbeit von Franziska McDowall<\/strong><\/p>\n<p>Das Anliegen dieser Arbeit ist es, in einem quasi-experimentellen Rahmen die Wechselwirkungen individueller leiblicher Strukturen und pers\u00f6nlicher Darstellungsressourcen mit gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnissen aufzuzeigen. Die Autorin geht zum einen der Frage nach, ob sie ihr Umfeld irritiert, wenn sie sich als Frau m\u00e4nnlich attribuierter K\u00f6rpersprache bedient und zum anderen, ob sie durch die \u00dcbernahme einer solchen im \u00f6ffentlichen Raum in ihrer eigenen leiblichen Dimension irritiert wird. Auf der theoretischen Ebene wird ausgearbeitet, dass es geschlechtstypische K\u00f6rpercodes gibt, die das Geschlechterverh\u00e4ltnis markieren, reproduzieren und so gesellschaftliche Wirklichkeit, inklusive der Geschlechterdualit\u00e4t, aufrechterhalten. Die den jeweiligen Geschlechtern zugewiesene K\u00f6rpersprache wird als \u201enat\u00fcrlich\u201c wahrgenommen und normiert zudem Ausdruck und Verhalten von Individuen. Mit Hilfe von Pierre Bourdieus Habitustheorie wird die Verbindung zwischen leiblichen und gesellschaftlichen Strukturen hergestellt und dar\u00fcber hinaus die Wirkmacht dieser Verflechtung auf der Ebene der leiblichen Empfindungen als sp\u00fcrbare, handlungsleitende Realit\u00e4t bei den Einzelnen betont. Durch das in Anlehnung an Harold Garfinkels Krisenexperiment konzeptuierte, konfrontative Verhalten der Autorin bricht sie mit den normativen Erwartungen an soziale Interaktion und irritiert damit ihr Umfeld und sich selbst in ihrer Leiblichkeit. In der Arbeit wird deutlich, dass sich die geschlechtsspezifisch ungleiche Verteilung von Darstellungsressourcen im Leib manifestiert. Die Autorin pl\u00e4diert daf\u00fcr, dass die Autonomie des Leibes in machttheoretischen Diskursen, wie in denen der Genderstudies Eingang findet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract zur Arbeit von Franziska McDowall Das Anliegen dieser Arbeit ist es, in einem quasi-experimentellen Rahmen die Wechselwirkungen individueller leiblicher Strukturen und pers\u00f6nlicher Darstellungsressourcen mit gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnissen aufzuzeigen. Die Autorin geht zum einen der Frage nach, ob sie ihr Umfeld irritiert, wenn sie sich als Frau m\u00e4nnlich attribuierter K\u00f6rpersprache bedient und zum anderen, ob sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"parent":458,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/730"}],"collection":[{"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=730"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":731,"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/730\/revisions\/731"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/458"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/femarburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}