Seit 2010 hat die OECD eine „Genderinitiative“ gestartet. Hier findet ihr eine Zusammenfassung des Berichts der OECD von 2013 über Ergebnisse zur Bildung, Erwerbsarbeit, Lohnunterschiede, Elternzeit …
Stellungnahme der (Fachbereichs-)Frauenbeauftragten, des Vertrauensrats der Philipps-Universität und des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung
Die Hilfskraftinitiative setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Hilfskräfte an der Uni Marburg ein. U.a. wurde dieser Leitfaden nach zwei Jahren Arbeit in der Senatskommission ausgearbeitet.
„Geschlechter-Gerechtigkeit, Anerkennung sexueller Diversitäten, Antidiskriminierungsarbeit – diese Ziele haben sich gegenwärtig verschiedenste Initiativen, Projekte und Institutionen auf die Fahnen geschrieben. Sie organisieren Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote und informieren die Öffentlichkeit über geschlechtliche und sexuelle Diskriminierung und Ausgrenzung. Die vorliegenden Beiträge befragen dieses Feld alltäglicher politischer Praxis: Wie werden abstrakte Ziele zu konkreter Praxis? Mit welchem Selbstverständnis agieren Personen in diesem Feld? Welches Wissen wird für die Interventionen in die gesellschaftliche Geschlechter-Ordnung genutzt?.“
Ute Gerhard
In den Brüchen der Zeit. 30 Jahre „feministische studien“
Sabine Hark
Feministische Theorie heute: Die Kunst, ›Nein‹ zu sagen
Angela Dwyer
»Was wollen sie noch?«
Gabriele Kämper
Vom Verschwinden der feministischen Theorie mit ihrem Gegenstand
Ina Kerner
Haupt- und Nebenwirkungen feministischer Analysen
Gudrun-Axeli Knapp
Für einen Weltbegriff feministischer Kritik
Ilse Lenz
Zum Wandel der Geschlechterordnungen im globalisierten flexibilisierten Kapitalismus. Neue Herausforderungen für die Geschlechterforschung
Friederike Maier
Feministische Ökonomie ist immer auch Kritik der herrschenden Wirtschaftstheorien
Angela McRobbie
Feminism and the New ›Mediated‹ Maternalism: Human Capital at Home
Birgit Sauer
Feminismus und Politik – zu einem notwendigen und notwendig umkämpften Verhältnis. Eine politikwissenschaftliche PerspektiveChristina Thürmer-Rohr
Der Feminismus und das Kassandra-Syndrom
„Das Buch hinterfragt die These, dass Demokratisierungen in der islamischen Welt per se zu Geschlechtergerechtigkeit führen, und zeigt, welche politischen, religiösen und kulturellen Faktoren bei Transformationen von Geschlechterordnungen bedeutsam werden. Dabei werden die arabischen Staaten, in denen die »Arabellion« erfolgreich war (Ägypten, Tunesien), mit anderen verglichen, in denen die Machtverhältnisse nicht (Saudi-Arabien, Kuwait, Syrien) oder nur minimal verändert wurden (Jemen, Jordanien). In die Untersuchung werden auch Länder einbezogen, in denen ausländische Interventionen einen Regimewechsel einleiteten (Irak, Afghanistan), in denen eine Revolution bereits mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt (Indonesien), erfolglos war (Iran) oder gar nicht stattfand, da das Regime bereits demokratisch verfasst ist (Indien).“
„Dieses Buch gibt Einblicke in die Lebenswelt drogengebrauchender Sexarbeiterinnen. Entlang von Interviews wird illustriert, wie sie trotz ihrer Verletzungen handlungsfähig sind und täglich um ihre Würde ringen. Mithilfe poststrukturalistischer Theorien und der intersektionalen Mehrebenenanalyse werden die massiven Ausbeutungsverhältnisse untersucht und im Zuge dessen die dichotome Opfer- und/oder Täterinnenperspektive auf »Drogenprostituierte« dekonstruiert. Um der Sprach- und der damit verbundenen Rechtlosigkeit von »Drogenprostituierten« begegnen zu können, werden zudem Strategien der Selbstermächtigung vorgeschlagen.
Das Buch eröffnet dadurch neue Perspektiven auf die Praxis der Sozialen Arbeit.“
„Die Neue Frauenbewegung: Wie wurde das Geschlecht zum Politikum? Trotz der Vielzahl an Publikationen zur Studentenbewegung von ›1968‹ und zur Neuen Frauenbewegung ist bisher unklar, welche biographischen Erfahrungen Studentinnen zu einem Protest bewegte, bei dem sie Geschlecht zu einem politischen Thema machten. Mittels der Auswertung biographisch-narrativer Interviews sowie einer Kontextanalyse fragt Morvarid Dehnavi nach der politischen Sozialisation von Studentinnen, die Mitglied des Frankfurter Weiberrats und/oder des Frankfurter Frauenzentrums wurden. Am Beispiel der Universität Frankfurt untersucht sie zudem die Bedeutung der Universität als Ort der Politisierung.“