http://blog.feministische-studien.de

Die feministischen studien haben sich immer als ein Ort der kritischen Reflexion feministischer Bewegungen und Artikulationen verstanden. Nach mehr als 30 Jahren fs schien es uns an der Zeit, uns auch an einem anderen, schnelleren Format zu versuchen: Ein Blog.

Aus diesem Grund geht heute, am 30.10.2014, http://blog.feministische-studien.de online.

Das Blog will die Zeitschrift mit zeitnah publizierten Debattenbeiträgen zu aktuellen Fragen ergänzen, den Dialog zwischen unterschiedlichen feministischen Generationen befördern, aktiv zum Austausch über feministische Standpunkte und Haltungen beitragen und dazu einladen, mit den Autor*innen und uns ins Gespräch zu kommen.

In zweimonatigem Wechsel werden je zwei Autor*innen uns an ihrer Sicht auf die Welt teilhaben lassen. Für den Auftakt konnten wir zwei der prominentesten feministischen Denker*innen im deutschsprachigen Raum, Gudrun Axeli Knapp und Maureen Maisha Eggers, gewinnen, worüber wir uns sehr freuen.


Podcasts Gender & Society

Podcasts zu unterschiedlichen Themen sind hier abrufbar: http://gas.sagepub.com/site/misc/Index/Podcasts.xhtml Gender & Society (GENDSOC) is a peer-reviewed journal, focused on the study of gender. It is the official journal of Sociologists for Women in Society, and was founded in 1987 as an outlet for feminist social science. Currently, it is a top-ranked journal in both sociology and women’s studies. Gender & Society […]


…* Professx: Ein queer-feministischer Vorschlag zu einem kreativen Umgang für einen antidiskriminierenden Sprachgebrauch

…* Professx: Ein queer-feministischer Vorschlag zu einem kreativen Umgang für einen antidiskriminierenden Sprachgebrauch   Wer gender-sensible Sprache verwendet, irritiert mitunter und regt häufig zum Nachdenken an. Es geht dabei darum, mit Sprache die Vielfalt der Menschen sprachlich zum Ausdruck zu bringen und niemanden zu diskriminieren. Die AG Feministisch Sprachhandeln hat sich dieser Thematik gewidmet. Unter dem Motto „Was tun? Sprachhandeln […]


Heinz-Jürgen Voss über die scheinbare Eindeutigkeit von Geschlecht

Intersexualität

Das Interview führte der Schmetterlingsverlag


Mörderinnen. Künstlerische und mediale Inszenierungen weiblicher Verbrechen

Hyunseon Lee, Isabel Maurer Queipo (Hg.)

Weibliche Verbrechen werden nicht nur als Normverletzungen im ethischen, juristischen oder humanitären Sinne wahrgenommen – sondern auch und vor allem als Verstöße gegen Gendernormen. Welche Körperstereotype werden in diversen Medien und Gattungen mobilisiert oder kritisch befragt? Welche Vorstellungen von »richtigen« Geschlechterverhältnissen und Geschlechtsidentitäten kommen dabei ins Spiel?
Diese und andere Fragen werden in »Mörderinnen« von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen an Repräsentationen von Mörderinnen in Film, Bild, Oper, Literatur und Massenmedien diskutiert und durch Beiträge des Autorenduos Peter Hiess/Christian Lunzer und des Kriminalisten & Autors Stephan Harbort bereichert.


Angela Davis: Feminism & Abolition: Theories & Practices for the 21st Century

Am 03.12.13 hielt Prof Angela Davis eine Antrittsvorlesung im Rahmen der neu eingerichteten und nach ihr benannten „Gastprofessur für internationale Gender und Diversity Studies“ am Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC).

Die Videoaufzeichnung des Vortrags ist auf der Homepage des CGC zu finden: http://www.cgc.uni-frankfurt.de/feminismabolition.shtml

 

 


Familie und Staat

(PROKLA)

Obwohl in der bundesrepublikanischen Gesellschaft neben der traditionell-heterosexuellen Familienform mannigfaltige Formen des Zusammenlebens entstanden sind, dominiert auch bei vielen jüngeren Menschen weiterhin das traditionelle Bild von Familie. Diese traditionelle Familienform ist nicht zuletzt auch deswegen vorherrschend, weil die staatliche Familienpolitik, aller Gleichstellungsrhetorik zum Trotz, zu ihrer Reproduktion beiträgt. PROKLA 173 zielt auf den Zusammenhang zwischen Familie und Staat – und dessen historische Dynamik. Abseits tagesaktueller Debatten soll nach Widersprüchen und Ungleichzeitigkeiten zwischen kulturellem und sozioökonomischem Wandel einerseits, Familienmodellen und Familienideologien andererseits gefragt werden.